BLANK
Augst
- Carl - Korn |
Preis
/ Price :
15.08 €
Bestell-Nr.
/ P/O No. : FMP
CD OWN-90013 |
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| Oliver
Augst |
vocals,
electronics, drum-machine, percussion |
| Rüdiger
Carl |
claviola,
accordion, clarinet, keyboard, drum-machine, percussion |
| Christoph
Korn |
guitar,
electronics, musical clock, mouth organ |
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01.
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Mitropa
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04:12 |
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02.
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Polke
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01:23 |
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03.
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Leihwitz |
02:46 |
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04.
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Finger
für Deutschland |
02:41 |
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05.
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Doppelmittel
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02:31 |
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06.
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Die
gute Stille |
03:53 |
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07.
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Voce
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03:02 |
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08.
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Tanganjika
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01:04 |
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09.
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Köche
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01:20 |
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10.
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Paris-Fulda
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02:27 |
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11.
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Turnmusik
I |
01:22 |
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12.
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Ende
siehe Stempel |
02:12 |
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13.
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Hausmeister
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01:07 |
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14.
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Arm
dran |
04:13 |
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15.
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Arno |
03:16 |
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16.
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Kenntnisnahme
etc. |
03:56 |
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17.
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Kaiserdom
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02:44 |
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18.
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Überfallhose |
04:10 |
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19.
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Nico
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03:52 |
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20.
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Vectra |
02:56 |
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21.
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7 Messer |
02:19 |
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22.
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Sarmatien |
02:48 |
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23.
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Westkreuz |
01:57 |
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24.
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Hosenwurm |
02:44 |
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25.
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Nelly |
04:06 |
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Total
time: |
69:01 |
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All
music composed by Augst/Carl/Korn
Words by Oliver Augst
Recorded July 27-28, 1999 at Performance-Studio, Frankfurt/Main
Recording and mastering: Walter Brüssow
Produced by Rüdiger Carl and Jost Gebers
Artwork: Günther Förg
Photos: Dagmar Gebers
Liner
notes: Felix Klopotek
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| First
published in June 2000 |
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Aus
dem Booklet:
... Die Musiker kommen aus Frankfurt. Auf den ersten Blick
(könnte) man die Arbeiten dieser Frankfurter Schule als den
Wiedereintritt der Form (als Tradition, Zitat, Intertextualität,
Konzept, etc.) in die Improvisation bezeichnen. Wiedereintritt
insofern, als dass das klassische Musikverständnis Impro-visation
als ´Ausbruch aus der Form´ verstand. (...)
Der Vorwurf, dass gerade wegen der hochreflektierten Musikpraxis,
die die Klischees wieder an einen konkreten Auseinandersetzungsprozess
mit der Form rückkoppelt, es der Musik an authentischem Ausdruck
mangele (...), beantwortet die Gruppe praktisch. Zunächst:
sie verzichten auf Gesten der Distanz, die Offenheit und Doppelbödigkeit
ihres musikalischen Entwurfes demonstrieren sie nicht in einem
Scheitern. Die Verweigerung, typische Impro-Dynamiken zu adaptieren,
überführen sie direkt in einen eigenständigen Ausdruck, der
die Relation "vorgegebene Struktur/Verweigerung" überwunden
hat. Anders gesagt, die Musik ist direkt, dynamisch, expressiv.
(...) Sie holen nicht nur die Form in ihre Musik hinein, sie
verflüssigen sie auch wieder, begreifen das Zitat nicht als
Zitat, sondern als Material. Das erinnert z.B. an Thelonious
Monk, von dem gesagt wird, dass er fehlerhafte Transkriptionen
seiner Stücke zu schätzen wusste und sie sogar in sein Repertoire
aufnahm. Es gilt im Eigenen das Fremde zu entdecken und es
sich wieder als etwas Eigenes, nun ja, anzueignen - Form wird
zu Inhalt oder noch genauer: es gilt, sich von der Inhalt/Form-Dichotomie
zu verabschieden.
Deshalb sind die populärmusikalischen Echos, die durch ihre
Musik geistern - heftige Technoattacken, expressives Gitarrenspiel,
Kinderliedmelodien - auch keine Attitüde. Sie von dem Kern
der Interaktionen trennen zu wollen, wäre unmöglich - sie
sind dieser Kern. Und dieser Kern mutiert, provoziert schroffe
Kontraste und abrupte Brüche und eine Gleichzeitigkeit von
verschiedenen Aktionen, die ständig über sich selbst stolpert
und so im Verhältnis zu sich selbst un-gleichzeitig wird.
Man weiß nie, ob die kurzen Stücke noch endlos hätten weitergehen
können oder ob tatsächlich in drei, vier Minuten (nebenbei:
die charakteristische Länge eines Popsongs) alles gesagt wurde.
Die Musiker brechen aus der Dominanz der Referenz aus. Mit
exakt deren Mitteln. |
Felix
Klopotek
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